Pfarrgemeinderatswahl 2017

Ich bin da.für //

Und warum? 

Ich bin dafür, dass die Pfarrgemeinde Entscheidungen mittrifft, dass die Stimme der Gemeinde zählt, dass Empfindungen, die von den Gemeindemitgliedern geäußert werden Gehör geschenkt wird. Genauso wissen es viele Pfarrer und ihre hauptamtlichen Mitarbeiter zu schätzen, nicht alle Entscheidungen in der Pfarre alleine treffen zu müssen sondern dies gemeinsam mit einem Team von Laien mit unterschiedlichen Interessen, Berufen und Begabungen tun zu können.

Lebendige Kirche

Der Pfarrgemeinderat ist eine wertvolle Errungenschaft des Zweiten Vatikanischen Konzils, und hat sich im Lauf der Jahrzehnte als Ausdruck einer lebendigen Kirche in vielen Pfarren bewährt. Ohne den Einsatz zahlreicher Ehrenamtlicher wäre in vielen Pfarrgemeinden weder gute Seelsorge noch die Erhaltung der pfarrlichen Infrastruktur möglich.

Gewinn für mich selbst?

Aber was bringt mich dazu am Abend nach stressigen Arbeitstagen im Beruf oder zuhause mit allen Verpflichtungen für die Familie nochmals aufzubrechen und mich in den PGR-Sitzungen mit einer Reihe von Anliegen und Problemen der Pfarre auseinander zu setzen, zu diskutieren, manchmal auch zu streiten und Entscheidungen zu treffen? 
Vielleicht die Entdeckung, dass mein Engagement auch für mich selbst ein großer Gewinn ist, wenn ich zB eine Aufgabe finde, von der ich schon oft dachte, dass es gut wäre, wenn sie jemand angehen würde oder dass mein Organisationstalent, mein Optimismus und meine Fröhlichkeit, meine Neugier oder meine Ruhe und Ausdauer nicht nur gefragt sondern sehr wertvoll sind, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

In jeder Lebensphase kann ich mich unterschiedlich einbringen

Alle haben wir viel zu tun, Kinder groß ziehen, ältere Angehörige pflegen, Beruf ausüben, lernen, studieren… . Neben diesem durchgetakteten Alltag gibt es die Sehnsucht, nach dem Neuen und dem Ausprobieren von Fähigkeiten, die im Tagesgeschehen zu kurz kommen. Viele von uns wollen etwas bewegen und ihre Ideen teilen. Und sobald Sinn ins Spiel kommt, fällt es gleich viel leichter gemeinsam viel zu erreichen, z.B.:

Junge Mütter und Väter in der Babykarenz suchen Gemeinschaft und Herausforderungen. Sie wollen auch, dass die Anliegen junger Familien im Pfarrgemeinderat gut vertreten sind. Deshalb sind sie meist auch bereit, sich für Ihre Kleinkinder zu engagieren.

Beginn einer neuen Lebensphase: Die Kinder sind „draußen“, das Leben läuft rund. Ein bisschen was fehlt, so genau weiß man nicht, was es ist. Vielleicht ein wenig Aufbruch, Durcheinander im wohlgeordneten Alltag, noch eine Herausforderung oder die Arbeit an einem Herzensanliegen mit anderen Menschen.

Wenn ich knapp vor der Pensionierung stehe, plane ich das "danach" und stelle mir vor, im Tun mehr Erfüllung zu finden als im "Ruhestand".

Auf der Suche nach dem Nichtmateriellen, dem Spirituellen. Spiritualität hat im Pfarrgemeinderat einen wichtigen Platz. Vielleicht kann ich ebenso gut in mich hineinhören, wie anderen zuzuhören.

Kirche soll in der Andritzer Gesellschaft präsent bleiben oder noch mehr werden, die Pfarre soll lebendig sein, Veränderungen und Erneuerungen sind immer erwünscht. Womit sollte dies besser funktionieren, als mit einem engagierten und von der Pfarrgemeinde gewählten Team von Ehrenamtlichen, die da.für sind?

Statements von PGR-Motivierten und -Erfahrenen
Erfahrungen, Motive sich zu engagieren
:

  • Ich habe Herausforderungen erlebt, viele positive Erfahrungen gemacht. Man kann sich einbringen und vieles mitgestalten.
  • Ein gutes Team kann vieles weiterentwickeln, die Pfarre lebendig machen.
  • Kirche ist eine Gemeinschaft aus vielen unterschiedlichsten Menschen mit verschiedensten Interessen und Begabungen. Ich möchte diese Menschen entsprechend meinen Fähigkeiten in der Pfarre vertreten, ihnen eine Stimme geben.
  • Ich möchte für die Pfarre da sein, mich für Anliegen der Pfarrmitglieder engagieren, vielleicht sogar ein wenig das Image der Kirche verbessern.
  • Der Pfarrgemeinderat belebt und bereichert das Pfarrleben.
  • Mir ist die Arbeit mit Kindern wichtig
  • Unsere Glaubensgemeinschaft braucht Engagement und Stellungnahme der Basis, um mit Leben erfüllt zu werden.
  • Pfarrgemeinderat: das bedeutet für mich zum Wohl der Pfarre mit dem Pfarrer und seinem Team Verantwortung und Aufgaben mitzutragen.


Grüß Gott auf unserer Website! Wir verwenden Cookies, um die Bereitstellung unserer Inhalte und Services zu erleichtern. Mit der weiteren Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.Mehr Informationen

OK